Presse

  

März 2012
"Ein langer Atem zahlt sich aus"
Bericht aus dem "WirtschaftsKurier"

Messebeteiligungen: Der Weg ins Ausland ist für kleine uns mittlere Unternehmen allein nur schwer zu stemmen. Zwei Firmen, die mittlerweile jenseits der Grenzen Fuß fassen konnten, erläutern ihr Erfolgsgeheimnis

An China hätte ich mir allein fast die Zähne ausgebissen“, erzählt Florian Dickopp, Gründer von Medicopex, einem Medizintechnikunternehmen aus Bayern. Er hat einige Erfahrungen gemacht, die zeigen, wie schwer es ist, als Einzelner im Ausland Fuß zu fassen. Doch auf lukrative Auslandsmärkte verzichten wollte Dickopp auch nicht. Mit einer von Bayern International – einer Organisation der Staatsregierung zur Förderung der Außenwirtschaft – veranstalteten Delegationsreise konnte er in der Volksrepublik schließlich wertvolle Kontakte knüpfen. Auch vom

Freistaat organisierte Messebeteiligungen sind für die Firma, die sich auf den An- und Verkauf gebrauchter Computer- und Kernspintomographen spezialisiert hat, besonders wichtig. Heute ist der Mittelständler auf allen Kontinenten – mit Ausnahme von Australien – unterwegs. Sicherlich trägt auch der hervorragende Ruf hiesiger Medizintechnik zum Erfolg im Ausland bei: „Der deutsche Qualitätsstandard wird im Ausland sehr geschätzt“, bestätigt Dickopp. Dafür würde auch der höhere Preis in Kauf genommen. Die Idee, dass ausrangierte aber voll funktionsfähige Apparaturen in ärmeren Ländern noch gute Dienste tun könnten, kam Dickopp Ende der 80er-Jahre. „Damals begannen die 

Kliniken, die Geräte der ersten beiden Generationen durch neue zu ersetzen“, erzählt der Medicopex-Chef. Die Spezialmaschinen kosteten ein kleines Vermögen: „Unter 1 Mio. D-Mark gab es damals nichts auf dem Markt.“ Heute ist ein neues CT-Gerät schon ab 200000 Euro zu haben. Ein Apparat, der rund zehn Jahre gelaufen ist, geht für etwa 20% des Neupreises meist in Schwellenländer – dort durchleuchtet er die Patienten gut und gerne noch acht bis neun Jahre. Dickopp, der die meisten Gerätein Südostasien und Südamerika verkauft, bestätigt, dass die kulturellen Unterschiede heute kaum noch eine Hürde für den Erfolg sind. Dennoch läuft das „Geschäftemachen“ einfach anders: „In Indien beispielsweise“, erläutert der Medicopex-Chef, „gibt es kein ,Nein‘.“ Etwas konkret abzulehnen gilt als unhöflich. „In Deutschland ist bei einem gewissen Preis einfach Schluss. In Indien hingegen muss man sich Gründe einfallen lassen, warum man auf eine bestimmte Summe nicht eingehen will“, erzählt Dickopp. Neue Märkte sucht Medicopex nach folgendem Rezept: „Wir gehen dahin, wo die Wirtschaft gerade dabei ist, sich zu verändern.“ In Vietnam etwa baut sich Medicopex zurzeit ein Kontaktnetz auf. Dies, so erläutert Dickopp, wäre jedoch ohne Messebeteiligungen nicht möglich gewesen. „Allein wäre ich nicht nach Vietnam gegangen.“ Denn gerade KMUs könnten sich solch aufwendige Messeauftritte gar nicht leisten. „Organisationen zur Förderung der Außenwirtschaft ermöglichen kleinen und mittleren Unternehmen einen vereinfachten Markteintritt zu vertretbaren Kosten“, erläutert Dickopp. Was er jedem Unternehmer empfiehlt, der in Schwellenländern Geschäfte macht: die Kunden persönlich zu besuchen. Es werde honoriert, wenn man sich aus seiner heilen Welt hinaustraut und sieht, wie die Umstände vor Ort sind. Er selbst hat schon viele Krankenhäuser besucht. Beispielsweise in Bhopal, Indien, das vor fast 30 Jahren traurige Berühmtheit wegen des wohl schwersten Chemieunfalls der Geschichte erlangte. Oder auch in Pakistan. „Die Krankenhäuser in den großen Städten sind häufig so topmodern eingerichtet wie die unsrigen“, erklärt Dickopp. „Aber man macht sich hierzulande keine Vorstellung, wie die Kliniken auf dem Land aussehen.“

 

07. Februar 2012
Medicopex zuversichtlich auf Arab Health in Dubai, VAE
Bericht aus "
open PR"

  

Bayer. Wirtschafts-Staatsekretärin
Katja Hassel im Gespräch mit Medicopex CEO Florian Dickopp

 

  

 

Auf der diesjährigen Arab Health präsentierte die Medicopex GmbH ihre Produkte auf einem nochmals vergrösstern Stand unter dem Dach des German Pavillion in der Za'abeel Halle.
 Die Messe für Medizintechnik gilt heute neben der Medica in Düsseldorf und der Fime in den USA als wichtigster Ausstellungsort für Interessenten nicht nur aus dem arabischen Raum, sondern auch aus den Ländern Ostafrikas und des indischen Subkontinents.
 
Neben vielen internationalen Kunden und Partnern konnte Florian Dickopp (53), Geschäftsführer der Medicopex GmbH, auch die bayerische Wirtschafts-Staatssekretärin Katja Hassel begrüssen. Sie zeigte sich beim Besuch auf dem Messestand beeindruckt: "Da haben Sie sich ja eine richtige Marktlücke erschlossen," so die Staatssekretärin nach der Präsentation eines Projekts, bei dem ein gebrauchter Kernspintomograph von einer Klinik in Süddeutschland an eine Einrichtung in Indien geliefert wurde.

Als positives Resultat dieses nun bereits 8. Auftritts auf der Arab Health wertet Dickopp vor allen Dingen das stetig wachsende Interesse an gebrauchter HiTech, vor allen Dingen aus Schwellenländern, deren Gesundheitsangebot zwar in den Metropolen umfangreich ist, jedoch mit wachsender Distanz dazu auch stetig abnimmt.

Die Medicopex GmbH ist der Fachbetrieb auf dem Gebiet gebrauchter Computer- und Kernspintomographie Systeme, Ersatzteile, Zubehör und Dienstleistungen, wie z.B. Demontagen, Ausbringungen, weltweiter Versand bis hin zu kompletten Inbetriebnahmen und Turn-Key Projekten

 

 

25. Juni 2011
Florian Dickopp erneut Vorsitzender des Fachverbands Röntgentechnik (FRD)
Bericht aus "Nürnberger Nachrichten" - Ausgabe vom 18.06.2011

NN Artikel FRD Vorsitzwahl

 


19. Dezember 2009
Interview mit Florian Dickopp zur Tätigkeit des Fachverbands Röntgentechnik (FRD)
Bericht aus "radiologieforum - Magazin" - Ausgabe 12/2009

 

Vorstand des FRD - Fachverband Röntgentechnik in Deutschland

Im Interview: Florian Dickopp
Der FRD vertritt die gemeinsamen wirtschaftlichen und technischen Interessen der auf dem technischen Sektor im Bereich Röntgen und bildgebenden Verfahren tätigen Mitglieder. Er stärkt die Interessen seiner Mitgliedsfirmen gegenüber Regierung und Behörden. Außerdem unterstützt er durch fachlichen Rat, durch Information über technische, betriebswirtschaftliche sowie juristische Fragen.
 
Worin sehen Sie die Notwendigkeit in einem Verband organisiert zu sein?
Eine medizinische Diagnostik ohne Radiologie ist mehr als 100 Jahre nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen kaum vorstellbar. Besonders innerhalb der letzten 15 Jahre hat sich die Qualität der Untersuchungen enorm verbessert. Dazu trugen zum einen die rasante Weiterentwicklung der Schnittbildverfahren – Computertomografie und Kernspintomografie – bei, zum anderen die Digitalisierung der konventionellen Radiographie. Mit den digitalen Möglichkeiten der Systeme wachsen die Anforderungen an die Ärzte und die Unternehmen. Zahlreiche Normen, Richtlinien und Verordnungen regeln heute den Betrieb von Röntgenanlagen bis ins Detail. Für ein modernes Unternehmen ist es überlebenswichtig, über sämtliche Neuerungen stets gut informiert zu sein.
Wer kann Mitglied werden?
Mitglieder des Verbandes können sowohl natürliche, als auch juristische Personen sein, die im Bereich Röntgen und bildgebender Verfahren technische Leistungen erbringen oder die bereit und in der Lage sind den Vereinszweck nachhaltig zu fördern.
Welche Unternehmen sind Mitglied im FRD?
Unsere Mitglieder und Mitgliedsunternehmen beschäftigen sich mit der Herstellung, dem Vertrieb, der Planung, oder der Installation, der Wartung und Reparatur von Röntgeneinrichtungen oder bildgebenden Systemen. Aber auch Fertigungs- und Vertriebsunternehmen von Mess- und Prüfmitteln für Röntgen, Röntgen- Bedarfsartikeln und Verbrauchsmaterial schließen sich uns gerne an. Besonders froh sind wir zudem über die zahlreichen Sachverständigen und Ingenieure, die sich mit der Prüfung von Röntgenanlagen und der Projektplanung beschäftigen.
Über wie viele Mitglieder verfügt der Verband?
Vor Kurzem haben wir die 100er Marke überschritten. Derzeit sind im FRD exakt 104 Mitglieder beziehungsweise Mitgliedsunternehmen organisiert. Dabei reicht das Spektrum vom Einzelunternehmer bis zum mehrere hundert Mitarbeiter zählenden Betrieb.
 
Was ist der Zweck des Verbandes?
Der FRD ist in erster Linie ein Berufsverband. Zweck des Verbandes ist die Pflege und Förderung der Interessen der Mitgliedsunternehmen. Dies gilt sowohl für die Förderung der fachlichen Qualifikation und Leistungsfähigkeit der Mitglieder indem wir Informationsmaterial bereitstellen und Weiterbildungsveranstaltungen durchführen. Außerdem haben wir es uns zum Ziel gesetzt ein hohes Qualitätsniveau auf der Basis von Gesetzen, Verordnungen und technischen Normen festgelegten Anforderungen oder vom Verband definierten Standards bei den Mitgliedern zu sichern.
Wie sieht diese Unterstützung konkret aus?
Wir befürworten und fördern die DIN/ISO Zertifizierung unserer Mitgliedsunternehmen. Außerdem wirken wir beratend bei Verordnungs- und Gesetzgebungsvorhaben mit, die den Bereich Röntgen tangieren und im Interesse der Mitglieder sind. So ist der FRD beispielsweise über seine Geschäftsführung aktiv im NAR (Normenausschuss Radiologie) und im AK RöV (Arbeitskreis Röntgenverordnung) vertreten. D.h., wir arbeiten aktiv mit Verbänden und Organisationen im Gesundheitswesen, wie z.B. ärztlichen Organisationen, Krankenhausverbänden, Hersteller- und Handelsverbänden zusammen. Und, nicht zuletzt, halten wir auch den Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander für wichtig und fördern diesen beispielsweise durch unsere Jahrestagungen. Die nächste Jahrestagung findet vom 30.04.-02.05.2010 in Mettmann statt.
Wo können sich Interessenten über den FRD informieren?
Seine Mitglieder und die Öffentlichkeit informiert der FRD über die Homepage www.frd-roentgen.de. Verbandsziele, die Satzung und die Beitragsordnung sind hier für jedermann einsehbar. Interessenten finden dort auch Informationen zum Vorstand, den Fachbeiräten sowie die Adressdaten der Geschäftsstelle. Eine Liste von Links zu den Internetauftritten einiger FRD-Mitglieder vermittelt dabei einen guten Eindruck von der Zusammensetzung der Mitglieder.
www.frd-roentgen.de

 

18. Dezember 2009
Medizinstandort Metropolregion macht mobil
Ausschnitt aus "Regio-Press" der Metropolregion Nürnberg - Ausgabe 12/2009.

Medizintechnikverein der Metropolregion stellt sich in Arabien vor 

NÜRNBERG. - Zum achten Mal positioniert sich der Medizinstandort Metropolregion Nürnberg auf der Arab Health in Dubai vom 25. bis 28. Januar 2010, einer der mittlerweile größten und wichtigsten Messen für Medizintechnik weltweit, die durch eine Reihe von fachspezifischen Kon-gressen und Symposien begleitet wird. Der Marketingverein Metropol-region Nürnberg e.V. organisiert wieder den Auftritt für die beteiligten Firmen, um die bereits erzielten Erfolge und die internationale Be-kanntheit des Medizinstandorts weiter auszubauen.
Die Arab Health ist eine ideale Plattform, um das starke medizinisch-wissenschaftliche Potenzial der Metropolregion mit ihrer hohen Dichte von Medizintechnikunternehmen und Forschungseinrichtungen unterschied-licher Größe und Spezialisierung international zu präsentieren. Denn 9,4 Prozent der bundesweit in der Medizintechnik Beschäftigten sind hier tätig, und das sind 16.000 Arbeitnehmer in 180 dedizierten Medizintechnik-Unternehmen. Legt man die Zahl aller 500 medizintechnikrelevanten Unternehmen der Region zugrunde, steigt dieser Wert gar auf rund 45.000 Beschäftigte. Saskia Reiß, Projektleiterin beim Marketingverein Metropolregion Nürnberg gibt sich optimistisch: "Die Stärken der Europäischen Metropolregion Nürnberg als Medizinstandort sprechen für sich. Nicht umsonst wurde der Bereich 'Medizin, Pharma und Gesundheit' als Kompetenzfeld der Metropolregion definiert. Vielleicht wird die Metropolregion Nürnberg sogar bald deutscher Spitzencluster für Medizintechnik sein."

Zu den Ausstellern, die sich am Gemeinschaftsstand des Marketing-vereins der Metropolregion Nürnberg auf der Arab Health präsentieren gehören die Unternehmen Medicopex in Oberasbach, Thieme proCompliance in Erlangen sowie die Psorisol Hautklinik in Hersbruck. Medicopex in Oberasbach hat sich darauf spezialisiert, Projekte im Bereich gebrauchter Computer- (CT)  und Kernspintomographie (MRI)  Systeme in Krankenhäusern und Privatpraxen zu realisieren. Die Erlanger Firma Thieme proCompliance erstellt als Niederlassung der Firma Thieme Compliance mit Sitz in Zeil am Main Patientenaufklärungsbögen für über 1.000 unterschiedliche diagnostische und therapeutische Eingriffe in bis zu 13 Sprachen. Die eingriffsspezifischen Aufklärungs- und Dokumentations-bögen umfassen 30 Fachgebiete. Die Psorisol Hautklinik Hersbruck ist mit 153 Betten die größte akut-stationäre Hautklinik Deutschlands und als Fachklinik für Dermatologie und Allergologie einer der leistungsstärksten Anbieter Europas. Die 117 Mitarbeiter der Hautklinik betreuen im Jahr durchschnittlich insgesamt 3.200 Patienten stationär.

Dorothea Weiler

Messestand des Marketingvereins auf der diesjährigen Arab Health. Vom 25. bis 28. Januar präsentiert sich die Region auch wieder auf dieser Messe in Duabai. (Foto: Marketingverein)

 

  

01. September 2009
Florian Dickopp als Vorsitzender des FRD - Fachverband Röntgentechnik wiedergewählt
Bericht aus "wim - Wirtschaft in Mittelfranken" der IHK - Ausgabe 9/2009.



26. Juli 2008
Messestand auf APHM 2008, Kuala Lumpur, Malaysia
Bericht aus "Prima Sonntag", Nürnberg 

Gemeinsam mit dem Klinikum Nürnberg und der Medicopex GmbH aus Oberasbach präsentierte der Marketingverein der Metropolregion Nürnberg regionale Stärken in Medizin und Gesundheit auf der internationalen Medizinmesse in Kuala Lumpur. Große Beachtung fand der Auftritt auf der APHM International Healthcare Conference and Exibition 2008 in Malaysias Metropole. Im Bild (v. li.): Florian Dickopp (Medicopex), Gabriele Engel (Geschäftsführerin Marketingverein), Dr. Gruber (Deutscher Botschafter in Malaysia) und Tanya Porter (Klinikum Nürnberg)                                                              Foto: ohAPHM 2008, Kuala Lumpur, Malaysia



14. Mai 2008
Medicopex auf der ARAB HEALTH 2008, Dubai, VAE
Bericht aus "openPR"

Medicopex erfolgreich auf der ARAB HEALTH in Dubai, VAE
Bayer. Wirtschaftsministerin Emilia Müller besucht Medicopex Stand

Gesundheit & Medizin

PR Agentur: Medicopex Pressenetz

 

Die bayerische Wirtschaftministerin Emilia Müller im Gespäch mit Florian Dickopp, Medicopex GmbH
Die bayerische Wirtschaftsministerin Emilia Müller im Gespäch mit Florian Dickopp, Medicopex GmbH
Dieses Bild im Großformat speichern

(openPR) - Bereits zum 4. Mal präsentierte sich die Medicopex GmbH in diesem Jahr mit einem Stand auf der ARAB HEALTH in Dubai. Die Fachmesse für Medizin und Gesundheit ist in den letzten Jahren zum wichtigsten und grössten Ausstellungsort im Nahen und Mittleren Osten gewachsen.

Der Stand der Medicopex GmbH befand sich im deutschen Pavillon in der Zabeel Hall und stellte verschiedene Möglichkeiten zur Realisierung von Projekten im Bereich gebrauchter CT und MRT Systeme in Krankenhäusern und privaten Praxen vor.
In einer Multivisionsshow konnten interessierte Kunden einen Eindruck von der Durchführung eines solchen Transfers, begonnen von der Übernahme und Demontage am Standort in Deutschland bis hin zur fachgerechten Wieder-Inbetriebnahme am neuen Standort, gewinnen.

Während eines Besuchs auf dem Messestand der Medicopex GmbH zeigte sich die bayerische Wirt-schaftsministerin Emilia Mueller beeindruckt von der professionellen Vorgehensweise bei der Abwicklung solcher Projekte, vor allen Dingen unter schwierigen Bedingungen in entfernten Schwellen-ländern.

Zum Ende des letzten Messetages am 31. Januar fasst Geschäftsführer Florian Dickopp (49), seine Eindrücke so zusammen: "Die Wichtigkeit des Marktes im Nahen Osten in Verbindung mit dem grossen Kundeninteresse aus weiteren Staaten der Region, wie z.B. Indien, Pakistan und Bangladesh zeigen, wie wichtig diese internationale Messe für unseren weiteren Erfolg mittlerweile ist."

Die Medicopex GmbH ist ein Fachbetrieb auf dem Gebiet gebrauchte Computer- und Kernspintomographie Systeme, Ersatzteile, Zubehör und Dienstleistungen, wie z.B. Demontagen, Ausbringungen, weltweiter Versand bis hin zu kompletten Inbetriebnahmen und Turn-Key Projekten.

FRD Vorsitz, IHK Nachrichten



17. November 2006
Schülercoaching im Landkreis Fürth
Bericht aus "Fürther Nachrichten" vom 17.11.2006

Ein Abenteuer mit zwei Hauptdarstellern

Projekt Schülercoach: Wie ein 47-jähriger Unternehmer einem Hauptschüler hilft, seinen Weg zu gehen
  

Bitte Bild anklicken!

Im Frühjahr hat sich der Unternehmer Florian Dickopp bereit erklärt, als so genannter Schülercoach ehrenamtlich einen Hauptschüler zu betreuen. Weder Dickopp noch sein Schützling Maximilian wussten, was auf sie zukommt. Es ist schön, aber nicht immer leicht, sagen sie über ein halbes Jahr, das sie verändert hat.

ZIRNDORF — An ihr erstes Treffen können sich beide gut erinnern. Coach und Schüler saßen vor einer Eisdiele in Zirndorf. „Ich war ganz schön unsicher, ich wusste ja überhaupt nicht, wohin die Reise geht“, erinnert sich der 47-jährige Florian Dickopp. Der Ex-Mann von Landrätin Gabriele Pauli leitet in Zirndorf eine Firma für Medizintechnik. Er und der 15-jährige Maximilian ließen sich auf etwas ein, womit sie bis dato keine Erfahrungen gesammelt hatten.

Dickopp, der in den vergangenen Jahren stets Kinder mit erzogen hat, aber selbst keine eigenen hat, wollte als Schülercoach Jugendlichen helfen, die Probleme in der Schule haben. Damit steht er im Landkreis nicht alleine da. Ehrenamtliche Betreuer sind an allen Hauptschulen im Landkreis tätig (wir berichteten).

Dabei geht es weniger darum, gemeinsam zu pauken. Vielmehr sollen die Erwachsenen die Schüler motivieren und an ihrer Lebenserfahrung teilhaben lassen. In Zirndorf treffen sich inzwischen elf Schülerinnen und Schüler regelmäßig mit ihrem Coach.

Maximilian wurde von seiner Oma zum Coaching gestupst. Sie hatte in der Zeitung von dem Angebot gelesen und meinte, es würde ihrem Enkel nicht schaden. Der Junge meldete sich und bekam Florian Dickopp zugeteilt.

Dann also die erste Begegnung vor der Eisdiele: auf der einen Seite der Unternehmer mit Sakko und rahmenloser Brille; auf der anderen der damalige Achtklässler mit Turnschuhen und Knopf im Ohrläppchen. Zwei Welten. „Ich hatte vorher kaum Kontakt zu Jugendlichen“, räumt Dickopp ein. Und Maximilian? „Mit Erwachsenen hatte ich immer nur Stress.“

Die ersten Treffen waren anstrengend. „Zum Nasebohren“, wie Dickopp meint. Sie kamen sich nur langsam näher. Im Sommer stand ihr Kontakt sogar auf der Kippe. Warum? „Das ist unsere Sache“, sagt Dickopp. Maximilian nickt zustimmend. Drei bis vier Wochen sahen sie sich nicht. Bis der Schüler den ersten Schritt machte und aus dem Urlaub eine SMS schrieb. „Darüber habe ich mich wirklich gefreut“, erzählt der Coach.

Seit vier Monaten seien ihre wöchentlichen Treffen richtig entspannt. Sie reden viel miteinander, brauchen kein großes Programm, wenn sie sich sehen: Sie schlürfen Milch-Shakes in der Eisdiele oder probieren Sushi beim Japaner. Mal besucht Maximilian seinen Coach in dessen Büro, ein anderes Mal steuern sie Rennautos über den Computerbildschirm im Elternhaus des Jungen. Sie duzen sich längst.

„Ja, ich hab’ mich verändert“

Über was tauschen sich ein 47-Jähriger und ein 15-Jähriger aus? „Über alles, was uns durch den Kopf geht“, sagt Dickopp - auch mal über „die mistigen Sachen im Leben eines Erwachsenen“. So bauen sie Vertrauen auf. Gemeinsam Zeit zu verbringen und dabei Spaß zu haben, ist ihr Ziel. Und scheinbar nebenbei soll Maximilian den Quali schaffen und eine Lehrstelle finden. Nachhilfe gibt Dickopp nicht. Auch über die Schule reden sie selten. Stattdessen setzt der Coach auf „Persönlichkeit“.

Noch vor einem halben Jahr hat sich Maximilian gegenüber Erwachsenen verschlossen. Dickopp half dem Jungen dabei, ein normales Verhältnis zu Erwachsenen zu entwickeln. Eltern und Lehrern falle dies ungleich schwerer als einem Außenstehenden, findet der Coach. „Jetzt sieht Maximilian den Leuten in die Augen und grüßt freundlich“, sagt Dickopp. „Und das Beste: Das kam ganz ohne Drill, sondern von innen heraus.“

„Ja“, meint Maximilian, „ich hab’ mich schon etwas verändert.“ - „Gscheit verändert“, wirft Dickopp ein und klopft ihm anerkennend auf die Schultern.

Maximilians Vater betrachtet die Entwicklung mit Freude. „Er ist umgänglicher und offener geworden“, findet Andreas Podszuck. Der Gastwirt ist geschieden und erzieht seine zwei Söhne unter der Woche alleine. „Für mich ist der Coach eine gute Unterstützung“, sagt Podszuck.

Seit Beginn des neuen Schuljahres tut sich was, sagt auch Klassleiter Udo Kratzer. Früher habe Maximilian häufig den Unterricht gestört, sich leicht ablenken lassen. Jetzt höre er bewusster zu, sei freundlicher, und lasse sich auch mal was sagen: „Man merkt richtig, wie es in ihm arbeitet.“

Auch Florian Dickopp hat dazu gelernt: „Maxi hat mir geholfen, die Sorgen und Probleme von Jugendlichen zu verstehen.“ Dass der Neuntklässler eine Lehrstelle findet, ist Dickopps Hauptanliegen. „Eine gute Bewerbung ist das A und O“, sagt der Unternehmer. Schon der Eindruck des Bewerbungsfotos sei entscheidend. Gemeinsam waren Coach und Schützling schon beim Fotografen.

Maximilian schwebt eine Ausbildung zum Bäcker oder Koch vor. Im Sommer 2007 steht der Quali an. Seine Noten müssen besser werden, das weiß der Schüler. Dickopp hat ihm klar gemacht, wie wichtig der Abschluss ist. Lernen soll Maximilian jedoch eigenständig, ohne Druck. Mit einer Ausnahme, so Dickopp: „Wenn er mich bittet, mit ihm zu pauken, würde ich nicht ,Nein’ sagen.“

Erwachsene, die sich für die Arbeit als Coach interessieren, sowie Schüler, die Unterstützung möchten, wenden sich an Peter Held, mobil (01 62) 4 04 97 42.

JOHANNES ALLES
17.11.2006 0:00 MEZ

 

24.-27. März 2006
Bayerische Wirtschaftsdelegation in der Demokratischen VR Algerien
Bericht aus "Bayern International" des Bayr. Wirtschaftsministeriums Ausgabe Oktober 2006

Delegation Algier 2006


22.-25. Januar 2006
Arab Health, Dubai

Arab Health 2006, Dubai, UAE


9.-16. November 2004
Delegation in Shenzhen, VR China
Bericht aus "Shenzhen Daily", V.R. China

Delegation 2004, Shenzhen, VR China